Interview ehemaliger Student

Interview mit Sami Ben Ali - Full-Stack Development Alumni

Interview mit Sami Ben Ali - Full-Stack Development Alumni

Veröffentlicht am 24-03-2021
Kannst du dich kurz vorstellen? Was hast du gemacht, bevor du am Full-Stack Development Bootcamp von Propulsion Academy teilgenommen hast?

"Hallo, ich bin Sami. Ursprünglich habe ich eine Ausbildung als Hausmeister gemacht und war etwa sechs Jahre in diesem Berufsfeld tätig. Obwohl ich so lange auf diesem Job gearbeitet habe, wusste ich, dass ich etwas für meine zukünftige Karriere ändern musste, da ich mit der Position und dem Job insgesamt nicht zu 100% zufrieden war. Ich begann, nach Möglichkeiten zu suchen, wie ich diesen Wechsel vollziehen kann.

Mit meinem damaligen Arbeitgeber, bei dem ich seit 2019 beschäftigt bin, war ich sehr zufrieden. Im Frühjahr 2020 kam ich mit einem Kollegen ins Gespräch, der in unserer IT-Abteilung arbeitete. Die Tatsache, dass wir viele gleiche Interessen teilten, motivierte mich, mich mehr mit dem Programmieren zu beschäftigen, weshalb ich ein paar Online-Kurse in HTML, CSS und Javascript absolvierte, um darin einzusteigen.

Nachdem ich mit meinem Chef über meine Absicht, Softwareentwickler zu werden, gesprochen hatte, war ich motiviert, diesen Weg einzuschlagen und rief noch am selben Tag Laurent Meyer von der Propulsion Academy an."
 
Warum hast du dich für Propulsion Academy entschieden?

"Ein Freund von mir hat mir die Kurse von Propulsion Academy empfohlen. Danach habe ich recherchiert, um mehr über die Programme zu erfahren und herauszufinden, welches von ihnen am besten zu meinem Bildungs- und Berufshintergrund passen würde. Daraufhin habe ich mich für das Full-Stack Development Bootcamp entschieden."
 
Du sagtest, dass du dich bereits mit Programmierung beschäftigt hast, bevor du das Programm bei Propulsion begonnen hast. Hat dir das während des Studiums geholfen?

"Nachdem ich mich bei Propulsion Academy beworben hatte, erhielt ich Vorbereitungsmaterial, das ich vor dem Kurs absolvieren sollte. Da meine Vorkenntnisse nicht sehr strukturiert waren, habe ich mit den Grundlagen weitergemacht, die ich schon kannte, und ich muss sagen, dass mir meine zusammengewürfelten Programmierkenntnisse dort nur bei einigen Aufgaben geholfen haben. Auch habe ich die Online-Programmierkurse nicht unmittelbar vor der Bewerbung bei Propulsion gemacht, sondern ein Jahr vorher. Die Vorbereitungsaufgaben für den Kurs waren daher eine sehr gute Auffrischung und Erweiterung meiner Vorkenntnisse. Während des Kurses hat mir das grobe Verständnis, wie alles aufgebaut ist, geholfen. Aber natürlich gab es auch viele neue Themen, die ich vorher nicht kannte."
 
Wie war deine Erfahrung bei Propulsion Academy?

"Ich habe die Zeit an der Propulsion Academy sehr genossen. Vor allem, weil ich während des Bootcamps viele coole Leute kennengelernt habe, die einen ähnlichen Plan hatten wie ich. Ich muss allerdings zugeben: Im ersten Monat war ich mir nicht sicher, ob ich mithalten kann. Was mich wirklich am Laufen gehalten hat, war, dass ich gesehen habe, dass alle im gleichen Boot sitzen und jeder am Anfang seine Schwierigkeiten hatte. Ausserdem haben uns die Teaching Assistants während des Kurses sehr gut unterstützt und sich viel Zeit genommen, um sicherzustellen, dass wir die Konzepte und Anwendungen der einzelnen Themen wirklich verstanden haben. Am Ende hängt es auch wirklich davon ab, wieviel Mühe man in diese drei Monate steckt, denn mir war schon vor Beginn klar, dass es viel Arbeit bedeutet. Da ich wusste, dass ich eine Veränderung in meiner Karriere braucht, blieb ich motiviert, das Bootcamp abzuschliessen und ich muss sagen, dass es definitiv die richtige Entscheidung für mich war. Wenn ich auf meine Zeit bei Propulsion zurückblicke, würde ich die Projektphase am Ende des Programms hervorheben, sowie die Begegnung mit coolen Leuten."
 
Kannst du mir mehr über das Capstone-Projekt erzählen, an dem du im letzten Monat der Ausbildung gearbeitet hast?

"Klar! Wir waren eine Gruppe von drei Studenten und arbeiteten gemeinsam an dem Projekt namens FreshGarden. Die Grundidee war, dass Menschen, die in der gleichen Gegend leben, ihr lokales, selbst angebautes Obst und Gemüse aus Schrebergärten auf einer, von uns entwickelten, Plattform verkaufen können, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, da sie nicht alle ihre Ernten verschenken oder selbst essen können."
 
Wie war das Leben nach dem Bootcamp?

"Dormakaba hat mir ein sechsmonatiges Praktikum als Softwareentwickler angeboten. Eigentlich arbeite ich jetzt seit zwei Monaten in dieser Position, aber wie gesagt, ich bin schon seit 2019 im Unternehmen, ausgeschlossen von einer kurzen Pause für das Bootcamp. Ich kann viele der Dinge, die ich während der Ausbildung gelernt habe, anwenden, was mir sehr gut gefällt. 

Im Allgemeinen bin ich mit meinem jetzigen Job viel zufriedener als mit dem, den ich vor meinem Einstieg bei Propulsion hatte."
 
Hast du einen Rat für Leute, die auch ein Coding Bootcamp machen wollen?

"Wenn man sich aufgrund der Aufstiegschancen, des Spassfaktors oder einfach, weil man es braucht - wie in meinem Fall - beruflich verändern möchte, sollte man es einfach tun. Manchmal muss man ein Risiko eingehen, um belohnt zu werden. Deshalb lebe ich nach dem folgenden Zitat: "Love it, leave it or change it."
 
Herzlichen Dank, Sami. Im Namen von Propulsion Academy wünsche ich dir beruflich und persönlich alles Gute. 

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