Interview ehemalige Studentin

Interview mit der ehemaligen Data Science Studentin, Cornelia Schmitz

Interview mit der ehemaligen Data Science Studentin, Cornelia Schmitz

Veröffentlicht am 14-04-2021
Könntest du dich kurz vorstellen? Was hast du gemacht, bevor du zum Data Science Bootcamp der Propulsion Academy gekommen bist?
 
"Hallo, ich bin Cornelia und ich habe von Mai bis Juli 2020 am Data Science Bootcamp teilgenommen. Davor war ich Biomedizintechnik Studentin, hatte gerade meinen Master in Neurotechnologie abgeschlossen und war auf der Suche nach einem Job in diesem Bereich. Mit der Corona-Pandemie wurde die Jobsuche schwieriger, also beschloss ich, am Bootcamp teilzunehmen, um meine Fähigkeiten zu verbessern, mit dem Ziel, meine Chancen bei der Jobsuche zu erhöhen."

Warum hast du dich für Propulsion Academy entschieden? Hast du dir auch andere Bootcamps angeschaut?
 
"Da ich versuchte, einen Job in der Schweiz zu finden, dachte ich, dass es die beste Option wäre, an einem Bootcamp teilzunehmen, das auch in der Schweiz ansässig ist und ein lokales Netzwerk hat. Propulsion Academy bot beides: Ein Data Science-Studium und eine Beratung zur Jobsuche, die auf den Schweizer Arbeitsmarkt ausgerichtet war. Nach einigen Recherchen war Propulsion der einzige Programmanbieter, den ich gefunden habe, der dem entsprach, wonach ich suchte.

Bevor ich einstieg, führte ich ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum, bei dem ich mit jemandem sprach, der auch das Data Science Bootcamp bei Propulsion absolviert hatte. Das war für mich ein positives Zeichen."

Wie war deine Erfahrung?
 
"Ich denke, mein Lieblingsteil waren die Data Challenges, die wir am Ende jedes gelernten Themas gemacht haben. Vor allem, weil ich das Gefühl hatte, dass sie eine wirklich gute Gelegenheit waren, all die Fähigkeiten zu üben, die wir in der Woche gelernt hatten und es war auch eine lustige Art, mehr praktische Erfahrung zu sammeln und an echten Projekten zu arbeiten, anstatt nur an Übungen. Mein Lieblingsthema insgesamt war das Data Science Toolkit, weil die Fähigkeiten, die wir in diesem Modul gelernt haben, die Grundlage für alles sind, was danach kommt, also ist es ein sehr nützliches Thema."

Kannst du mir mehr über das Capstone-Projekt erzählen, an dem du im letzten Monat der Ausbildung gearbeitet hast?
 
"Zusammen mit einem Arzt habe ich an einem Projekt gearbeitet, um ein Modell zu trainieren, das verschiedene Arten von MRT-Bildern klassifizieren kann. Das war für mich sehr interessant, da es mit dem zu tun hatte, was ich an der Universität studiert hatte. Generell ist das Besondere am Capstone-Projekt, dass man an einer realen Herausforderung arbeiten kann. Das ist das Tolle an Propulsion, die meisten Projekte werden in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen durchgeführt. Ausserdem wird die Arbeit, die wir machen, nicht einfach in die Schublade gelegt: Sie wird normalerweise weiterentwickelt oder innerhalb des Unternehmens, mit dem man zusammenarbeitet, eingesetzt. Das finde ich sehr wertvoll."

Wie war das Leben nach dem Bootcamp?
 
"Ich hatte grosses Glück, da mir am letzten Tag des Bootcamps ein Job angeboten wurde. Etwa einen Monat nach meinem Abschluss habe ich ein Praktikum bei einem Deep-Tech-Startup namens Eyeware begonnen und arbeite seitdem dort. In meiner Rolle als Data Engineer hat sich meine Arbeit mehr auf die Technik als auf die Datenanalyse konzentriert. Derzeit sammle ich einen neuen Datensatz für Eyeware. Ich benutze Python fast jeden Tag und werde nach dem Ende dieses Praktikums eine Stelle als Data Scientist antreten, sodass ich dort mehr von den Fähigkeiten anwenden kann, die ich bei Propulsion gelernt habe."

Hast du einen Rat für Leute, die auch ein Coding Bootcamp machen wollen?
 
"Mein Rat wäre, darüber nachzudenken, welche Art von Aufgaben man nach dem Programm übernehmen möchte, denn Data Science kann auf viele Arten angewendet werden. Je nachdem, wo man arbeitet, kann das, was man täglich tut, ganz unterschiedlich sein. Wenn man ein bestimmtes Interessengebiet hat, kann man die Dozenten fragen und von ihren Erfahrungen profitieren. Allerdings ist es auch gut, aufgeschlossen zu sein. Vielleicht entdeckt man während des Bootcamps etwas Neues, das man wirklich interessant finden und an das man vorher nicht gedacht haben. Abschliessend möchte ich sagen, dass man sich darauf einstellen sollte, viel Zeit und Mühe in diese drei Monate zu investieren, denn es ist sehr intensiv, aber es lohnt sich auch sehr."

Vielen Dank, Cornelia. Ich wünsche dir alles Gute.

 

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